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Verweigerter Dialog der Stadtspitze

Via „Unsere Armut kotzt uns an“

#versprecheneingelöst#zwangsräumungenstoppen#unserearmutkotztunsan

Versprechen eingelöst: Heute haben wir Oberbürgermeister Sören Link Eure und unsere Forderungen vom „FestfürAlle“ überbracht! Im Beisein von Anwohner*innen und Presse haben wir so auf uns und die soziale Situation der Menschen in Hochfeld hinweisen können!

Gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp und der SPD-Ratsfrau für Hochfeld Andrea Demming-Rosenberg hatte der „OB“ ins Eiscafe Behrens nach Duisburg-Hochfeld zu „einer Kugel Eis“ eingeladen. Diese Gelegenheit haben wir genutzt und jedem/R Vertreter*in eine Forderung für eine Kugel Eis „verkauft“!

Während die Landtagsabgeordnete Philipp die Forderung für „Mehr Lehrkräfte“ nach Düsseldorf mitnimmt, bekam Herr Sören Link von uns die Forderung, in Duisburg die „Taskforce (zu) kriminalisieren“. Diese Forderung schmeckte dem „OB“ gar nicht und er lehnte sie entschieden ab! Obwohl er genau wusste, dass parallel zu der „Eis-Aktion“, das Haus auf der Wanheimer Str. 85 zwangsgeräumt wurde – auf Betreiben eben jener „Taskforce“!

Diese Zwangsräumungen sind eine humanitäre Krise! Denn es handelt sich um eine systematische Entrechtung von marginalisierten Menschen. Seit 2012 räumt die Stadt Duisburg, mithilfe der sogenannten „Taskforce Problemimmobilien“ Mie­te­r*in­nen aus ihren Wohnungen. Allein in den letzten fünf Jahren hatten rund 1.200 davon einen rumänischen oder bulgarischen Hintergrund, etwa die Hälfte der Geräumten insgesamt.

Eine Anwohner*in solidarisierte sich spontan mit uns und unseren Forderungen und forderte vom Oberbürgermeister entschieden in der Krise zu handeln und alle Hilfsangebote transparent zu machen, so dass sie alle wahrnehmen können!

Da es über die Forderungen bei den Beteiligten Gesprächsbedarf gab, haben wir alle zum nächsten „FestfürAlle“ eingeladen. Das nächste „FestfürAlle“ findet am zweiten Sonntag im Oktober statt!

Bis dahin mit solidarischen Grüßen aus Hochfeld!

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